Tschappina, Glaspass • GR

Erlebnisweg Glaspass - Ein Berg im Fluss

Präsentiert von Viamala Tourismus

Grossflächige Waldrodungen und ein zerstörerischer Wildbach verursachten Hangrutschungen. Erst ein umfangreiches Grossprojekt mit aufwändigen Gegenmassnahmen und teils massiven Eingriffen in Natur und Landschaft schuf Abhilfe. All das und mehr erzählt der Erlebnisweg. An über einem Dutzend Infopunkten wird Gross und Klein viel spannendes Hintergrundwissen vermittelt. Am Glaspass liegt der kostenlose Wanderguide mit vielen Zusatzinformationen kostenlos auf. Neu erwartet Sie der Bewegungspark in der Obergmeind, www.parcdamoviment.ch.

Zeitplan

Ausgangspunkt
Bushaltestelle Glaspass. Anreise: Bis Thusis mit der Bahn, dann mit dem PostAuto zum Glaspass (Linie 90.531)
Vormittag
Wanderung.
Mittagessen
Beim Lüschersee befindet sich eine gut eingerichtete Grillstelle, Brennholz ist vorhanden.
Nachmittag

Wanderung. Besuch des Bewegungspark Parc da moviment in der Obergmeind. Wanderung zum Glaspass

Ziel
Bushaltestelle Glaspass
Variante
Zusatzweg: Glaspass - Härdställi - Innerglas: 1.8 km, 25 min.

Links

Link zu Website
http://www.erlebnisweg-glaspass.ch

Information

Wanderung Nr. ST-296

Präsentiert von Viamala Tourismus

Wanderroute

Tschappina, Glaspass
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Tschappina, Glaspass
2:30
2:30
Details zu Wegoberfläche und Kategorie auf dem Höhenprofil

Wandervorschläge

Aussichtsreicher Schamserberg im Naturpark Beverin Nr. 1677
Wergenstein, Dorf — Lohn GR, Dorf • GR

Aussichtsreicher Schamserberg im Naturpark Beverin

Der Naturpark Beverin umfasst vier Täler und zwei kulturhistorisch und sprachlich verschiedene Regionen. Namensgeber für den Park ist der fast 3000 Meter hohe Piz Beverin, an dessen Fuss diese Wanderung auf schmalen Pfaden und Alpsträsschen am Schamserberg hoch über dem Val Schons verläuft. In diesem Tal wird das seltenste romanische Idiom Sutsilvan gesprochen, das nur noch etwa tausend Menschen beherrschen. Eines der Ziele des Naturparks ist deshalb unter anderem auch der Erhalt und die Förderung der romanischen Idiome. Schon bald nach dem Start in Wergenstein schweift der Blick über sorgfältig gepflegte Alpweiden mit sonnengebräunten Maiensässen. Nach der Traversierung des Val da Larisch wandert man auf einem Höhenweg zum Libisee. Im glasklaren Wasser spiegeln sich die Wolken und die Gipfel von der anderen Talseite. Vor dem Dorf Lohn liegen Stationen des Klangwalds «tùn resùn» am Weg. Bei verschiedenen Klangobjekten kann erlebt werden, dass Hören auch Fühlen bedeutet. «Tùn resùn» ist Sutsilvan und bedeutet «Ton Hall». Es lohnt sich, einen Abstecher zur sehenswerten reformierten Kirche von Lohn mit ihren zwei Türmen aus verschiedenen Epochen zu machen.
Verschwundener See im Naturpark Beverin Nr. 1647
Glaspass — Präz • GR

Verschwundener See im Naturpark Beverin

Majestätisch erhebt sich der Piz Beverin über dem Glaspass. Er ist Namensgeber für den Naturpark, der auch den Heinzenberg einschliesst. Am einladenden Berggasthaus Beverin vorbei führt der Wanderweg über die Bruchalp zum ehemaligen Lüschersee. Vom 300 Meter langen und 150 Meter breiten See sind nur kleine Tümpel übrig. Ein Bootssteg, der hier wie ein provozierendes Kunstobjekt wirkt, vermittelt einen Eindruck vom früheren Wasserpegel. Weil man den unterirdisch entwässernden Bergsee verdächtigte, für Hangrutsche und Überschwemmungen verantwortlich zu sein, wurde der Lüschersee 1910 mit einem über 150 Meter langen Stollen entwässert. Heute sind die Rutschhänge gestoppt, allerdings wurden auch der früher grossflächig gerodete Wald wieder aufgeforstet und das Bachbett des Nolla gesichert. Das Gelände auf dem Weg zum Bischolapass ist durchzogen von mehreren kleinen Pfaden. Bei Nebel ist die Orientierung nicht so einfach. Am besten folgt man der deutlichsten Spur und hält auf die Alpgebäude bei Lüsch zu. Kurz vor dem Bischolapass leuchten die Pascuminerseen wie unterschiedlich blau getönte Augen aus den Zwergstrauchheiden. Beim Aufstieg Richtung Tguma lädt das Sommerbeizli auf der Alp Bischola zum Verweilen ein. Oben auf dem Gipfelrücken sieht man nach Tenna im Safiental hinüber. In diesem kleinen Bergdorf steht der erste Solarskilift der Welt! Die Anlage produziert mit etwa 90 000 Kilowattstunden etwa viermal mehr Strom als für den Skibetrieb gebraucht wird. Auf dem Abstieg nach Präz hinunter präsentieren sich unzählige Gipfel und Höhen über dem Domleschg und verheissen weitere verlockende Wandermöglichkeiten.
Spuren der Vergangenheit über der Viamala Nr. 1104
Rongellen, Abzw. — Thusis • GR

Spuren der Vergangenheit über der Viamala

Zwei Brüder streiften einst auf einem Jagdzug durch die steilen Wälder am Eingang der Viamalaschlucht. Auf der Spur eines prächtigen weissen Hirsches gelangten sie auf das Burgplateau von Hohen Rätien. Zwischen zerfallenen Mauern entdeckten sie dort im trutzigen Turm des Hoch Rialt ein wundersames Tor. Der Jüngere der beiden war nun nicht mehr aufzuhalten und schickte sich an, das Geheimnis hinter dem Eingang zu erforschen… Hoch über dem Einschnitt der Viamala auf einer spektakulären Geländeterrasse steht er noch heute: der Turm aus der Sage. Inmitten der sorgfältig restaurierten Burgruine von Hohen Rätien. 250 Meter tief fallen die Felswände darunter nach Thusis ab. Archäologische Funde weisen darauf hin, dass bereits in der Jungsteinzeit Menschen diesen geschützten Ort besiedelt hatten. Vor dem Höhenrausch an diesem alten Kultplatz steigt unser Weg aber zunächst in die schaurige Tiefe der Viamala hinab und führt über den schwindelerregenden Traversiner Steg zur zerfallenen Säumerkapelle Sant Albin. Ein kurzer Aufstieg bleibt dann noch bis zum Felskopf des Crap Carschenna. Auf verstreuten Felsplatten im Gelände finden sich hier rätselhafte Felszeichnungen aus frühgeschichtlicher Zeit. Wer sich etwas Zeit nimmt und zum Beispiel an der nahen Feuerstelle rastet, mag an dieser Stätte der Urahnen einen Hauch urvergangener Zeiten spüren. Entlang von schiefrigen Felswänden und durch steile Wälder geleitet uns der Weg letztlich zum Schatzturm auf Hohen Rätien. Die Ruinenanlage inmitten eines urwüchsigen alten Baumbestandes und mit grandiosen Aussichten in alle Richtungen ist so reizvoll, dass sich hier ein ausgiebiger Aufenthalt vor dem kurzen Abstieg nach Thusis unbedingt lohnt (Feuerstellen und Brunnen vorhanden). Denn wer weiss, welche unbekannten Schätze hier noch ihrer Entdeckung harren.
Capricorn – König der Alpen Nr. ST-349
Wergenstein

Capricorn – König der Alpen

Spannende Einblicke in die Lebensweise des Steinbocks und seine Geschichte erhalten wir in der interaktiven Capricorn Ausstellung im Center da Capricorns in Wergenstein. Thematisiert wird u.a. seine Ausrottung, Wiederansiedlung und Jagd sowie seine spezifischen Merkmale wie Fell, Huf oder Kletterfähigkeit. Die wichtigsten Informationen erarbeiten sich die Schüler:innen mit einem abwechslungsreichen Arbeitsblatt.

Anschliessend begeben wir uns auf eine interaktive Schatzsuche. Bei dieser 5 km langen «Capricorn Pirsch» suchen wir unseren Pfad mit Hilfe einer Schatzkarte oder mit der Actionbound APP. Unterwegs warten Rätsel zum Steinbock auf uns. Können alle Rätsel richtig gelöst werden, finden wir den «letzten Schatz der Alpen».

Ausstellung und Schatzsuche können nach Wahl mit Leitung eines Experten vom Naturpark Beverin oder kostenlos selbstständig besucht werden. Die Schatzkarte ist kostenlos im Hotel Restaurant Capricorns in Wergenstein erhältlich.

Zeitplan

AUSGANGSPUNKT

Wergenstein ist mit dem ÖV erreichbar. Mit dem Zug bis Thusis, weiter mit dem Postauto via Zillis nach Wergenstein Dorf.

VORMITTAG

Besuch der Capricorn Ausstellung, danach Start der Schatzsuche.

MITTAGESSEN

Picknick oder grillen bei der Feuerstelle auf dem Maiensäss Dumagns

NACHMITTAG

Fortsetzung Schatzsuche und Finden des «letzten Schatzes der Alpen»

ZU BEACHTEN

Falls du die Capricorn Pirsch als Actionbound digital meistern möchtest: Installiere die Actionbound APP auf deinem Smartphone und starte den Capricorn Pirsch Bound.

Feste Schuhe und warme Kleidung mitbringen, da die Wanderung bis auf 1780 m geht (Alpstrasse sowie weiss-rot-weiss markierter Wanderweg).

Links

DETAILS UND KONTAKT

Details und Kontakt

DOKUMENTE

Schatzkarte PDF

Tags

Graubünden Südostschweiz Schulreise mit Wanderung Sommer Zyklus 1 (Grundschule / 6 - 9 Jahre alt) Zyklus 2 (Mittelstufe / 10 - 12 Jahre alt) Zyklus 3 (Oberstufe / 13 - 16 Jahre alt) für Familien mittel

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