Grellingen, Bahnhof

Höhlen, Felsen und Wasser

Ein Abenteuertag für Ihre Klasse im Chaltbrunnental. Eine Wanderung vorbei am Wappenfels im Chessiloch, hinauf zu Höhlen, die entdeckt und erforscht werden wollen. Das geheimnisvolle Tal bietet zudem unzählige Spielmöglichkeiten am Ibach mit seinen Kiesbänken und Stegen.

Ein Angebot von Wanderwege beider Basel

Zeitplan

Ausgangspunkt

Grellingen Bahnhof. Ab Basel SBB mit der S3 in Richtung Laufen/Delémont bis Grellingen.

Vormittag

Vom Bahnhof Grellingen der Birs entlang bis zum Chessiloch. Vom Chessiloch ist es nicht weit zu den ersten Höhlen “Heidenküche” und “Kohlerhöhle”. Hinweistafeln informieren am Wegrand über das Karstgebiet (Teil vom Karstlehrpfad).

Mittagessen

Verpflegung aus dem Rucksack. zahlreiche, einladende Rast- und Feuerstellen im Chaltbrunnental.

Nachmittag

Auf Naturpfaden talaufwärts dem Ibach entlang bis zur Meltingerbrücke.

Ziel

Meltingerbrücke (Bushaltestelle). Mit dem Bus nach Laufen und von dort mit der S3 oder IR nach Basel SBB).

Zu beachten

Taschenlampen mitnehmen.

Links

Website

Chessiloch

Information

Wanderung Nr. ST-57

Präsentiert von Schweizer Wanderwege

Wanderroute

Grellingen, Bahnhof
0:00
0:00
Meltingerbrücke
2:21
2:21
Details zu Wegoberfläche und Kategorie auf dem Höhenprofil

Wandervorschläge

«Chriesibluescht» nahe des Gempen Nr. 2335
Arlesheim, Dorf — Gempen, Dorf • BL

«Chriesibluescht» nahe des Gempen

Wann in den Solothurner Jura losziehen? Wenn die Kirschbäume blühen oder die Landschaft schon saftig grün ist? Beides hat seinen Reiz, ist aber nicht gleichzeitig zu haben. Wer die Kirschblüte wählt, muss Anfang bis Mitte April bereit sein, um bei einem Schönwetterfenster gleich losmarschieren zu können. Etwas gemächlicher ist der Frühling zu erleben: Erst im Mai leuchtet die Natur sattgrün. Die Tour beginnt in Arlesheim BL, genauer in der dortigen Ermitage. Es ist ein abgeschiedener Ort der Stille. Die Gartenanlage hat drei Weiher, eine Eremitenklause und zahlreiche kleinere und grössere Höhlen. Auf der Hügelspitze thront das Schloss Birseck. Wer länger an diesem friedlichen Ort weilen möchte, findet auf der Website einen Rundgang mit über 30 Stationen. Nach diesem gemächlichen Start geht es durch Wald und an Felswänden vorbei hinauf zur Schönmatt. Sie ist etwas weniger bekannt für die «Chriesibluescht» als andere Orte und deshalb nicht überlaufen. Zwischen dem gleichnamigen Restaurant und dem Weiler Stollenhäuser stehen über 1000 Obstbäume. Eine wahre Pracht, die leider über Asphalt zu durchqueren ist. Nach Stollenhäuser wird es nochmals etwas steiler, um bald darauf flach und waldig die Schartenflue zu erreichen. Der dortige Turm kann erklommen werden: Dazu braucht es einen Einfränkler, um die Drehtüre zur Treppe zu öffnen. Der Stahlturm ist 28 Meter hoch und verfügt über fünf Etagen. Von der obersten aus blickt man bei gutem Wetter weit ins Baselbiet, ins Elsass, in die Vogesen und in den Schwarzwald hinein. Etwas weniger, aber immer noch genug Weitsicht bieten die Terrasse der Bärgbeiz Gempenturm oder die einfachen Feuerstellen auf der Flue. Danach ist es noch etwa eine halbe Stunde bis Gempen Dorf.
Von Burgen und Einsiedlergärten BL Nr. 1623
Arlesheim — Münchenstein, Dorf • BL

Von Burgen und Einsiedlergärten BL

Hoch über Münchenstein thront die Burg Reichenstein, ein massiver Befestigungsturm auf einem imposanten Felssporn. Hier wohnte im Hochmittelalter die Familie Reich, die sich um die Sicherheit des Bistums Basels und den Dom zu Arlesheim kümmerten, Ländereien bewirtschafteten und Steuern eintrieben. Heute ist die Burg nur noch zu speziellen Anlässen geöffnet. Trotzdem führt die schöne Wanderung von Münchenstein zur Burg und weiter nach Arlesheim auch tief in die mittelalterliche Vergangenheit der Gegend bei Basel. Steil führt der Weg vom Start der Wanderung beim Bahnhof Münchenstein hinauf, und dann auf schmalen Pfad durch den Wald, bis sich dieser plötzlich lichtet und der Schlossturm aus den Baumwipfeln ragt. Rasch ist man vor Ort, kann sich auf verschiedenen Picknickplätzen vertun und die Aussicht vom Vorplatz der Burg aus geniessen. Weiter geht es auf dem schmalen Pfad durchs Dickicht und der Weg führt durch das üppige Naturschutzgebiet Ermitage-Chilchholz. Die Wanderung von Münchenstein nach Arlesheim lohnt sich nämlich nicht nur für Geschichtsfans – auch Geologie- und Naturinteressierte kommen auf ihre Kosten. Der zweite Teil führt um das ruhige Tal, das von Bächen und Gletschern feingliedrig in die Landschaft gefräst wurde. Ein Höhenweg umrandet es, immer wieder geben die Bäume den Blick auf die weitläufige Landschaft frei. Zwei weitere Höhepunkte locken am Schluss der rund dreistündigen Wanderung: Der Wanderweg führt am 1785 eröffneten, grössten englischen Garten der Schweiz, dem Wildnisgarten der Ermitage vorbei. Wird die Wanderung in Richtung Dorf fortgesetzt, kommt man am prächtigen Dom, einem weiteren Wahrzeichen Arlesheims, vorbei
Ausflug in die Steinzeit Nr. 1423
Grellingen — Meltingen, Meltingerbrücke • BL

Ausflug in die Steinzeit

Erstaunlich leicht erreichbar bietet das Chaltbrunnetal Waldromantik pur: Schattige Wege steigen entlang eines unverbauten Bachbetts hoch, lauschige Plätzchen locken zum Feuermachen und Spielen im flachen Wasser. Überdies ist diese Juragegend geologisch wie archäologisch hochinteressant: Auf kleinem Raum finden sich viele typische Kalkformationen, und in den Höhlen wurden Werkzeuge und Tierknochen aus der Steinzeit gefunden. Beides erklären die Tafeln des Karstlehrpfads, der sich bis zur Hälfte mit dieser Route deckt. Ab der Bahnstation Grellingen folgt sie unspektakulär, aber asphalt- und verkehrsarm westwärts den Gleisen zum Chessiloch. Hier haben Grenzwachsoldaten im Ersten Weltkrieg eine durchlöcherte Felswand mit bunten Wappen bemalt. Von seiner Mündung in die Birs geht es auf einem der vielen Brücklein dem Ibach entlang hinauf durch Tobel und Wiesen, erst auf einem Forststrässchen, bald auf guten Fusswegen. Im Frühjahr ertönt hier ein vielstimmiges Vogelkonzert. Moos überzieht die Felsbrocken und umgestürzten Baumstämme, Flechten schmücken Bäume und seltene Farne hohe Kalkfelsen. Darin hat das versickernde Wasser Höhlen geschaffen, von denen man drei gefahrlos begehen kann. Für Kinder ein eindrückliches Erlebnis - im Wissen, dass schon vor 15'000 Jahren Menschen hier Unterschlupf fanden! Mit einer Bachüberquerung und einer kleinen Kraxelei leicht erreichen lässt sich die Kohlerhöhle, etwas mühsamer die Heidenküche gegenüber und weiter talaufwärts die noch eindrücklichere Ibachhöhle. Hübsche Picknickplätze trösten über fehlende Gaststätten hinweg. Schliesslich erreicht man auf einem steilen, aber guten Schluchtweglein und einem kurzen Strassenstück bei der Meltingerbrücke die Haltestelle des Busses nach Laufen.
Entdeckungen im Schwarzbubenland Nr. 0681
Aesch (BL) — Seewen (SO) • BL

Entdeckungen im Schwarzbubenland

Ausgangsort dieser Wanderung ist der Bahnhof Aesch. Hier zwängen sich Eisenbahnlinie, Haupt‑ und Autostrasse durch die Klus, dem Nadelöhr ins Laufental. Es erstaunt daher nicht, dass man zu Beginn der Wanderung an Panzersperren und Bunker vorbei wandert, denn während des zweiten Weltkriegs war die Klus von Angenstein ein militärstrategisch wichtiger Ort. Mit viel List wurde hier eine 9‑Zentimeter‑Panzerabwehr‑Kanone in einem Haus mit Ziegeldach, bemalt mit Wabenfenster, getarnt. Vorbei am Schloss Angenstein und den Felstürmen mit Resten der Ruine Bärenfels geht es auf die Herrenmatt hinauf, wo man in der Gartenwirtschaft erstmals einen Rast einschalten kann oder sich schon von der gutbürgerlichen Küche verwöhnt lassen kann. Nur unweit dieses Gehöfts stürzte 1973 ein britisches Flugzeug nach langer Irrfahrt ab. Ein Denkmal erinnert noch heute an die 108 Todesopfer. Durch Wälder, entlang von Wiesen geht es Richtung Hochwald, oder Hobel, wie man im Volksmund sagt. Doch die Einwohner haben noch einen weiteren Übernamen: Buttenklopfer. Er kommt daher, dass Hochwald praktisch der einzige Ort in der Schweiz ist, wo man aus Hagenbutten einen Früchtebrei, den Buttenmost, herstellt. Dabei werden die Hagenbutten zerklopft. Aus Buttenmost lassen sich Konfitüren, Parfait, Joghurt‑ oder Quarkspeisen herstellen. Wer im September oder Oktober durch Hochwald wandert, kann ihn direkt ab Hof kaufen. Über den höchsten Punkt von Hochwald, dem Nättenberg, geht es hinunter nach Seewen. Man folgt jetzt ausnahmsweise nicht mehr den gelben Wanderwegweisern, sondern den braunen, die zum Musikautomattenmuseum führen. Hier lässt man sich zum Abschluss der Wanderung von den Drehorgeln‑Klängen oder von den dutzenden Orgelpfeifen der Britannic‑Orgel verzaubern.

Tags

Nordwestschweiz Schulreise mit Wanderung Sommer Zyklus 1 (Grundschule / 6 - 9 Jahre alt) Zyklus 2 (Mittelstufe / 10 - 12 Jahre alt) für Familien mittel

Mit Klick auf ein Tag können Sie dieses in Ihrem Account hinzufügen und erhalten auf Ihre Interessen zugeschnittenen Content vorgeschlagen. Tags können nur in einem Account gespeichert werden.