• Bei der Wildbeobachtungsstation. Im Hintergrund der Gross Kärpf.

    Bei der Wildbeobachtungsstation. Im Hintergrund der Gross Kärpf.. Bild: Heinz Staffelbach

  • Gleich nach dem Start bei Ämpächli.

    Gleich nach dem Start bei Ämpächli.. Bild: Heinz Staffelbach

  • Kurz nach dem Start bei Ämpächli, hinten der Hausstock.

    Kurz nach dem Start bei Ämpächli, hinten der Hausstock.. Bild: Heinz Staffelbach

  • Die Alphütten von Hängstboden. Links, unter der Sonne, der Glarner Vorab.

    Die Alphütten von Hängstboden. Links, unter der Sonne, der Glarner Vorab.. Bild: Heinz Staffelbach

  • Wegweiser beim Matthüttli, dem höchsten Punkt der Tour.

    Wegweiser beim Matthüttli, dem höchsten Punkt der Tour.. Bild: Heinz Staffelbach

  • Beim Matthüttli, dem höchsten Punkt der Tour. Rechts der Mitte als schwarzer Zackengrat die Tschingelhörner.

    Beim Matthüttli, dem höchsten Punkt der Tour. Rechts der Mitte als schwarzer Zackengrat die Tschingelhörner.. Bild: Heinz Staffelbach

  • Oberhalb von Hängstboden, rechts der Hausstock.

    Oberhalb von Hängstboden, rechts der Hausstock.. Bild: Heinz Staffelbach

    Empächli • GL

    Viel Geologie und sonnige Aussichten ob Elm

    Der Schneeschuhtrail Bischofalp oberhalb von Elm beweist auf eindrückliche Weise, dass man auch auf einem kurzen Weg viel sehen und erleben kann. Denn obwohl der Rundweg nur fünf Kilometer lang ist, packt er viel Spannendes und Aussichtsreiches in die etwa zweieinhalb Stunden Wanderzeit. Mit der Gondelbahn geht es zuerst in wenigen Minuten von Elm hoch zur Bergstation Ämpächli. Schon zu Beginn des Weges erkennt man auf der anderen Talseite gleich vier eindrückliche geologische Phänomene: Als Erstes sieht man an einer klaren Linie im Gestein unter den Tschingelhörnern die weltbekannte Glarner Hauptüberschiebung. Etwas darüber liegt das 19 × 22 Meter grosse Martinsloch, und noch etwas höher befindet sich die Stelle, an der im Oktober 2024 ein grosser Teil der Ostflanke des Grossen Tschingelhorns abgebrochen ist. Und schliesslich sieht man oberhalb von Elm die grosse Bergsturzwand, bei der am 11. September 1881 der damals sogenannte Plattenberg wegen unsachgemässem Schieferabbau zu Tal stürzte und 114 Menschenleben auslöschte. Die ersten anderthalb Kilometer des Schneeschuhtrails verlaufen auf einem breit präparierten Winterwanderweg und führen abwechslungsweise durch Waldstücke und Lichtungen. Dann erreicht man den Hängstboden, eine pittoreske Ansammlung von einfachen Alphütten und -ställen. In diesen «Ghaltigen» schliefen die Bauern früher, wenn sie auf der Alp waren, und lagerten hier auch Heu. Schon bald erreicht man das offene Gelände über der Waldgrenze, und das ganze Panorama vom Piz Segnas über den Vorab bis zum Hausstock liegt vor einem. An einem Waldrand steht ein hölzerner Wildbeobachtungsturm. Beim höchsten Punkt auf 1770 Metern lässt es sich bei einem Hüttchen wunderbar rasten und die Aussicht geniessen. Dann geht es über das geschäftige Berghaus Bischofalp, direkt an der Skipiste, und den Hängstboden wieder zurück zur Bergstation Ämpächli.

    Information

    Berghotel Bischofalp, 055 642 15 25, bischofalp.ch

    Diverse Restaurants und Hotels in Elm

    Wanderung Nr. 2304

    Publiziert 2025 ‒ Präsentiert von Schweizer Wanderwege

    Heinz Staffelbach

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    Empächli
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    Hängstboden
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    Wildbeobachtungsstation
    1:20
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    Bischofalp
    1:20
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    restaurant
    accommodation
    Hängstboden
    1:20
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    Empächli
    1:20
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    Bischofalp
    1:55
    0:35
    Hängstboden
    2:00
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    Empächli
    2:35
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    Wandervorschläge

    Gemütlich bis zum Berghaus Alpenrösli Nr. 2301
    Klosters Platz • GR

    Gemütlich bis zum Berghaus Alpenrösli

    Klosters und sein Nachbarort Davos GR spielten eine bedeutende Rolle in der Entwicklung des Wintertourismus in der Schweiz und über die Landesgrenzen hinaus. So wurde hier an Weihnachten 1934 etwa der erste Bügellift der Welt in Betrieb genommen. Am Bahnhof Klosters Platz startet diese gemütliche, signalisierte Winterwanderung. Sie führt durch die verschneite Landschaft des Dorfes hinauf zum Berghaus Alpenrösli. Nach einem kurzen Spaziergang durchs Dorf passiert man schon bald das Mura Beizli, die ehemalige Talstation des Alpenröslilifts. Der Skilift, der 1951 in Betrieb genommen wurde, prägte die Region über Jahrzehnte, bevor man ihn 1996 stilllegte und die Station 2019 in ein charmantes Beizli verwandelte. Weiter führt die Wanderung entlang des Talbachs und vorbei an Pardels, wo Rastplätze mit Blick ins Prättigau zum Verweilen einladen. Am Ziel auf 1450 m ü. M. bietet das Berghaus Alpenrösli eine traumhafte Aussicht ins Gotschna- und Parsenngebiet sowie köstliche regionale Spezialitäten. Danach geht es auf demselben Weg zurück nach Klosters. Wer einen Schlitten dabei hat, kann den Rückweg auch mit einer schwungvollen Abfahrt ins Tal abkürzen.
    Schneeschuhtour auf der Mullernalp Nr. 1826
    Naturfreundehaus Fronalp • GL

    Schneeschuhtour auf der Mullernalp

    Das Wintersportgebiet Mullern erstreckt sich auf einer Hochebene von der Mullern- bis zur Fronalp und liegt zwischen 1100 und 1400 m.ü.M. Es bietet nebst einem Skilift und einer Langlaufloipe auch Schneeschuhtrails und Winterwanderwege. Alle Schneeschuhtouren sind lawinensicher, aber leider rudimentär ausgeschildert. Der Höhepunkt dieses kleinen und unbekannten Gebietes bildet zweifellos die phänomenale Aussicht. Hier gehen die Alpen ganz unmittelbar ins flache Mittelland über. Der Blick schweift von den nahen Gipfeln der Glarner Alpen nahezu senkrecht ins Tal und hinaus in die Linthebene. Die kurze Schneeschuhrundtour beginnt beim Berggasthaus Naturfreundehaus Fronalp. Sie führt nordöstlich über offenes Gelände leicht hinunter an den Rand des Chummenwaldes. Die Tafeln 13, 12, 11 und 10 weisen den Weg zur Signalisation 8 beim Brunner. Ab der Tafel 7 folgt man im dichten Fichtenwald der linken Spur abwärts bis zur Tafel 6. Hier hält man sich rechts und steigt hinauf zur Tafel 3, dem Umkehrpunkt. Scharf rechts führt die Spur nahezu eben im Wald zurück zur Signalisation 7. Wieder auf offenem Feld, folgt man der eigenen Spur zurück zum Ausgangspunkt. Die Tafeln sind recht weit auseinander positioniert und es braucht etwas Übung, sie zu finden. Auch die Reihenfolge ist gewöhnungsbedürftig und darf einen nicht aus dem Konzept bringen. Das Berggasthaus «Naturfreundehaus Fronalp» am Start- und Zielort lockt mit einer schönen und gemütlichen Aussichtsterrasse. Ein Blick auf die Menükarte verführt zu hausgemachten Speisen. Wir sind im Glarnerland und wer ihn liebt, den Schabziger, sollte sich die Zigerhörnli nicht entgehen lassen.
    Wo einst der heilige Martin wanderte Nr. 1201
    Empächli • GL

    Wo einst der heilige Martin wanderte

    Riesig türmen sich die Berge in diesem Ecken der Glarner Alpen. Und ganz oben, nah bei den Gipfeln, strahlt einem die Sonne durch ein Naturwunder entgegen, das auch von der gegenüberliegenden Talseite deutlich zu erkennen ist: Das Martinsloch, ein etwa 20 Meter breites Loch im Fels beim grossen Tschingelhorn. Die Sage erzählt uns von einem Schafhirten Martin, der auf der Elmer Seite seine Tiere hütet. Eines Tages kam ein Riese von Flims her und wollte Sankt Martins Schafe stehlen. Dieser verteidigte aber seine Tiere tapfer und warf dem Riesen seinen Stock nach. Anstatt auf den Riesen prallte der Stock in die Felswand, es donnerte und Steine prasselten ins Tal. Im Fels war fortan ein Loch zu sehen. Die Gondelbahn bringt die Wandernden hinauf auf 1485 Meter. Ab dort wandert man in rund eineinhalb Stunden bergauf, durch Tannenwälder, vorbei an wunderschön eingeschneiten Holzscheunen in Richtung Hengstboden. Weiter geht es über schmale, aber präparierte Trampelpfade und breite Spazierwege hinauf zur Bischofsalp, ins Skigebiet. Zweimal überquert man die Skipiste und geht vor dem letzten Anstieg über ein malerisches Brücklein hinauf zum letzten Waldstück. Die letzte Gerade führt schnurstracks zur Sonnenterasse der Munggä Hüttä auf 1740 Metern. Das rustikale Restaurant lädt zum Verweilen und Sonnenbaden ein. In Felle eingepackt kann man sich hier auf dem Liegestuhl ausruhen, und die Küche zaubert allerlei Köstlichkeiten. Der Abstieg folgt auf dem gleichen Weg. Immer noch scheint die Sonne durch das Martinsloch. Hier ist die Bergwelt wirklich sagenhaft.
    Auf Walserpfaden durch Obersaxen Nr. 2207
    Obersaxen, Meierhof Post — Obersaxen, Friggahüs • GR

    Auf Walserpfaden durch Obersaxen

    Die Berge der Surselva glitzern in der Morgensonne. Obersaxen aber liegt noch im Schatten. Davon und von den guten Schneeverhältnissen profitiert diese Winterwanderung. Sie führt vom Weiler Meierhof zum Weiler Friggahüs und ist nur eine von vielen Winter- und Schneeschuhwanderungen, die Obersaxen zu bieten hat. Auf der Wanderung kann die für die Walser typische Baukultur bestaunt werden. Denn Obersaxen wurde im Mittelalter von Walsern besiedelt und ist bis heute eine deutschsprachige Enklave in der sonst rätoromanischen Surselva. Die Wanderung startet auf der Meierhoferstrasse talauswärts in Richtung des Ortsteils Markal. Hier macht der Weg eine Spitzkehre und steigt zur Chlinga ab, wo er den St. Petersbach quert und dann zum Weiler Giraniga ansteigt. Der Weg quert hier die Autostrasse. In mehreren Kehren geht es nun stetig aufwärts bis Ober Huot. Auf der für die Winterwanderung präparierten Waldstrasse steigt man zur Busstation Friggahüs ab, nahe dem Weiler St. Martin, der ganz im Stil der Walser gebaut ist.

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    Glarus Südostschweiz Schneeschuhwanderung Winter Höhen- und Panoramawanderung Nachmittagswanderung Rundwanderung für Familien mittel Blau

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