• Hier hätte Ferdinand Hodler seine Staffelei gerne aufgestellt. Bild: Evelyne Zaugg

    Hier hätte Ferdinand Hodler seine Staffelei gerne aufgestellt. Bild: Evelyne Zaugg.

  • Ein prächtiger Baum bei Aeschiried. Bild: Evelyne Zaugg

    Ein prächtiger Baum bei Aeschiried. Bild: Evelyne Zaugg.

  • Untrügliche Zeichen der Alpwirtschaft: Kuhglocken und Treicheln. Bild: Evelyne Zaugg

    Untrügliche Zeichen der Alpwirtschaft: Kuhglocken und Treicheln. Bild: Evelyne Zaugg.

  • Die Wanderung verläuft abwechslungsreich über breitere Alpstrassen und schmale Pfade. Bild: Evelyne Zaugg

    Die Wanderung verläuft abwechslungsreich über breitere Alpstrassen und schmale Pfade. Bild: Evelyne Zaugg.

  • Vor der Meielisalp muss eine Hängebrücke überquert werden. Bild: Evelyne Zaugg

    Vor der Meielisalp muss eine Hängebrücke überquert werden. Bild: Evelyne Zaugg.

  • Ständiger Begleiter ist der Thunersee, hier mit dem Niederhorn im Hintergrund. Bild: Evelyne Zaugg

    Ständiger Begleiter ist der Thunersee, hier mit dem Niederhorn im Hintergrund. Bild: Evelyne Zaugg.

  • Die Hodler-Gedenkstätte auf Finel, Meielisalp. Bild: Evelyne Zaugg

    Die Hodler-Gedenkstätte auf Finel, Meielisalp. Bild: Evelyne Zaugg.

    Mülenen — Därligen • BE

    Malerisches Wandern über dem Thunersee

    Seit exakt 70 Jahren ehrt auf der Meielisalp anlässlich seines 100. Geburtstags ein Denkmal den Schweizer Maler Ferdinand Hodler. An dieser Stelle schuf er das erste Bild seiner Reihe von Landschaften am Thunersee. Noch viel länger, nämlich seit mindestens 300 Jahren, steht gleichenorts eine mächtige Sommerlinde. Sie erhält einzig Konkurrenz durch die atemberaubende Aussicht, die bei Sonnenuntergang jeweils zu einem besonders intensiven Erlebnis wird. Aber bereits die Wanderung zu diesem kraftvollen Ort kann mit einigen Höhepunkten aufwarten. Der einzige nennenswerte Anstieg ist schon nach einem halben Kilometer zu bewältigen. Von Mülenen führt der Weg zum Schlund des Suldgrabens und steigt durch einen Wald hoch nach Aeschiried. Nach einer guten Stunde öffnet sich der Blick ins Frutigtal, über den tiefblauen See und die ihn umgebenden Berg- und Hügelketten. Nun geht es auf dem Panoramarundweg Thunersee in pittoresker Landschaft weiter Richtung Därligen. Unterwegs laden gemütliche Grillplätze zum Verweilen ein. Kurz vor Ankunft auf der Meielisalp wird der Spissibach dank spektakulärer Hängebrücke mühelos überquert. Das Ziel der Wanderung ist schliesslich sanft über Weiden und durch Wald absteigend erreicht.

    Information

    Erreichbar ist Mülenen mit dem Zug ab Bern. Von Därligen fährt der Bus nach Interlaken oder Spiez.

     

    Hotel Meielisalp, 033 847 13 41, www.meielisalp.ch

    Wanderung Nr. 2059

    Publiziert 2023 ‒ Präsentiert von Schweizer Wanderwege

    Evelyne Zaugg

    Mülenen
    0:00
    0:00
    Suldgrabe
    0:25
    0:25
    Stächgrabe
    1:00
    0:35
    Aeschiried
    1:30
    0:30
    Hellbode
    1:50
    0:20
    Ufem Viertel
    2:05
    0:15
    fireplace
    Chüngstuel
    2:45
    0:40
    fireplace
    Meielisalp
    3:25
    0:40
    restaurant
    accommodation
    Egghubel
    3:45
    0:20
    fireplace
    Därligen
    4:10
    0:25
    Details zu Wegoberfläche und Kategorie auf dem Höhenprofil

    Wandervorschläge

    Auf dem Gürbetaler Höhenweg Nr. 2052
    Kehrsatz — Kaufdorf • BE

    Auf dem Gürbetaler Höhenweg

    Diese einfache Wanderung vor den Toren der Stadt Bern bietet eine grossartige Fernsicht auf die Gantrischkette und die Berner Alpen. Sie führt durch eine abwechslungsreiche Kulturlandschaft mit saftig grünen Wiesen, dunkelbraunem Ackerboden und stattlichen Bauernhäusern. Die Route verläuft mehrheitlich auf Naturstrassen; dazwischen hat es auch asphaltierte Abschnitte. Nach einem kurzen Aufstieg vom Bahnhof Kehrsatz führt der Gürbetaler Höhenweg in sanftem Auf und Ab über den Längenberg. Am Waldrand in der Nähe von Winzenried steht der Teufelsstein, ein erratischer Block, der vor rund 20 000 Jahren vom Aaregletscher über 75 Kilometer hierhin transportiert und bei dessen Rückzug liegen gelassen wurde. Derselbe Gletscher hat das Gürbetal und den Längenberg während der letzten Eiszeit geformt. Nach Oberfeld folgt ein kurzer, steiler Abstieg auf einem schmalen Pfad durch den Wald. Vor Guetebrünne erinnert eine Tafel an die beiden Mönche, die vor 900 Jahren im Pfaffenloch hausten, einer heute unzugänglichen Höhle in der steilen Felswand. Kurz nach Guetebrünne zweigt der Weg zum Ziel in Kaufdorf ab. Wer noch nicht genug hat, folgt weiter dem Gürbetaler Höhenweg und erreicht nach einer weiteren Stunde die Station Thurnen.
    Pilgern am milden Thunerseeufer Nr. 1672
    Interlaken West — Merligen • BE

    Pilgern am milden Thunerseeufer

    Wer im 15. Jahrhundert pilgern wollte, tat gut daran, sich ein priesterliches Empfehlungsschreiben zu besorgen und zuvor sein Testament abzufassen. Unterwegs begegnete man Wegelagerern, und in schmuddeligen Herbergen konnte man sich Krankheiten holen. Heute können wir unbeschwert aufbrechen und Spuren eines kulturellen und religiösen Erbes entdecken. Ab Interlaken West folgt die Wanderroute der Kanalpromenade bis zum Naturschutzgebiet Weissenau, das herrliche Blicke auf See und Berge bietet. Nach Neuhaus und Manor Farm, wo sich im Mittelalter ein Weinlager des Klosters Interlaken befand, geht es in einigem Auf und Ab zur Strasse, der man ein Stück bis Sundlauenen folgen muss. Bei einer Verzweigung in Sundlauenen bleibt man am besten auf dem unteren Weg, der zur Schiffsstation führt. Von dort steigt der Weg hinauf zur Strasse und weiter über eine Felsentreppe zu den St. Beatus-Höhlen, wo laut der Sage der irische Pilger Beatus den Höhlendrachen im Namen Gottes beschwor und vertrieb. Der Weg folgt weiter den bewaldeten Hängen des Beatenbergs, einmal eine riesige Kiesgrube umgehend, immer wieder um aussichtsreiche Ecken und auch mal durch eine enge Waldschlucht führend bis nach Merligen mit seinem perfekten Blick auf die Niesenpyramide.
    Auf der Sonnenterrasse über dem Thunersee Nr. 1576
    Tschingel ob Gunten, Dorf — Heiligenschwendi, Reha Z. • BE

    Auf der Sonnenterrasse über dem Thunersee

    Bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts gab es in weiten Teilen der heutigen Schweiz ein ausgeklügeltes Alarmsystem. Auf von Weitem sichtbaren Anhöhen standen sogenannte Hochwachten, auch Chutzen genannt. Sie dienten dazu, mit Feuer oder Rauch Meldungen rasch weitergeben zu können, um die Bevölkerung zu warnen. Die Blueme war eine dieser Hochwachten, von hier wurden Meldungen beispielsweise zum 30 Kilometer entfernten Bantiger in der Nähe von Bern weitergegeben. Die Anhöhe war früher beweidet und deshalb unbewaldet. Heute kann man nur dank dem 1984 erbauten Turm, der die Wipfel nur noch knapp überragt, die Aussicht in die Berner Alpen geniessen. Die Wanderung beginnt in Tschingel, einem der sonnenverwöhnten kleinen Dörfer auf der Terrasse über dem Thunersee. Der erste Abschnitt führt schnurgerade und sehr steil über Kuhweiden und Blumenwiesen bis zum Margel. Hier wird man sich nach der grossen Anstrengung gerne auf dem Bänkli ausruhen und die Aussicht über den Thunersee in die Berner Alpen geniessen. Nach der Tschingelallmi führt die Route auf einem holprigen Forstweg durch einen zauberhaften Wald. Hochstämmige Fichten ragen aus einem knallgrünen Teppich aus Heidelbeersträuchern, zwischendurch stehen moosbewachsene Baumstrünke. Am Fuss des Aussichtsturms stehen perfekt eingerichtete Grillstellen zum Bräteln bereit. Der Abstieg führt zuerst über einen Forstweg, dann folgt ein Stück auf einem steilen, verwurzelten Pfad zur Wolfsgrube. Weiter geht es auf der Forststrasse, wo nach rund zehn Minuten ein Treppenweg zum Reha Zentrum Heiligenschwendi abzweigt.
    Panoramaweg Thunersee Nr. 0775
    Oberhofen, Wichterheer — Gunten • BE

    Panoramaweg Thunersee

    Sechs Hängebrücken sollen es dereinst sein, drei sind bereits realisiert: Der Panoramarundweg Thunersee ist am Entstehen. Als erste wurde im Dezember 2011 die Brücke über den Spissibach bei Leissigen eingeweiht, im Oktober 2012 die Brücke bei Sigriswil. Zweitere ist auch das Ziel der Wanderung, die bei Oberhofen am Thunerseenordufer beginnt. Der Aufstieg zur Balmflue führt hoch über der Schlucht des Riderbachs durch den üppigen Wald. Der Bach wird ohne Brücke in einem breiten Kiesbett überquert. Der steile Aufstieg führt zu einem kleinen Pass, der von Nagelfluhpfeilern begrenzt wird. Hohle Gassen, überhängende Felsen und breite Formationen wechseln sich ab. Ein kurzer Abstieg führt wieder zum Riderbach, der abermals überquert werden muss. Hier ist eine weitere Hängebrücke geplant. Der Bach stürzt an dieser Stelle einen Wasserfall hinunter. Den Hang entlang führt der Weg dann Richtung Blooch, wo ein Grillplatz der Bürgergemeinde Oberhofen zum Bräteln mit Aussicht auf Thunersee und Niesen einlädt. Weiter geht es durch den Wald, der immer wieder ein schönes Panorama freigibt. Kurz vor Erizbüel entlässt der Wald den Wanderer aus seiner schattigen Kühle. Bald erreicht die Route Aeschlen und damit die neu erstellte Hängebrücke hinüber nach Sigriswil. Sie ist mit 340 Metern Länge und 180 Metern Tiefe die grösste Hängebrücke des Panoramawegs. Sie wird übrigens nicht nur von Wanderern genutzt: Für die Kinder aus Aeschlen ist die Hängebrücke Teil des Schulwegs.

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    3322T Thunersee-Brienzersee

    CHF 13.50

    254T Interlaken

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    Tags

    Bern Berner Oberland Wanderung Sommer Höhen- und Panoramawanderung für Familien mittel T1

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