• In Le Noirmont gibt es Gelegenheit zum Einkehren. Bild: Sabine Joss

    In Le Noirmont gibt es Gelegenheit zum Einkehren. Bild: Sabine Joss.

  • Freundlicher Empfang in Le Peupéquignot. Bild: Sabine Joss

    Freundlicher Empfang in Le Peupéquignot. Bild: Sabine Joss.

  • Trockenmauern umgeben Le Peupéquignot. In der Ferne ist Le Noirmont sichtbar. Bild: Sabine Joss

    Trockenmauern umgeben Le Peupéquignot. In der Ferne ist Le Noirmont sichtbar. Bild: Sabine Joss.

  • Der Winterwanderweg führt vor Le Noirmont querfeldein über weite Ebenen. Bild: Sabine Joss

    Der Winterwanderweg führt vor Le Noirmont querfeldein über weite Ebenen. Bild: Sabine Joss.

  • In der Ferne drehen sich Windturbinen. Bild: Sabine Joss

    In der Ferne drehen sich Windturbinen. Bild: Sabine Joss.

  • Zwischen Les Emibois und Muriaux. Bild: Sabine Joss

    Zwischen Les Emibois und Muriaux. Bild: Sabine Joss.

  • Am Ende der Winterwanderung in Saignelégier. Die Halle «Marché-Concours» des nationalen Pferdefestes ist das bekannteste Gebäude der Freiberge. Bild: Sabine Joss

    Am Ende der Winterwanderung in Saignelégier. Die Halle «Marché-Concours» des nationalen Pferdefestes ist das bekannteste Gebäude der Freiberge. Bild: Sabine Joss.

    Le Creux-des-Biches — Saignelégier • JU

    Winterwandern in den Freibergen

    Die Freiberge oder Franches-Montagnes sind ein Hochplateau auf über 1000 Meter über Meer. Typisch für diese reizvolle Juralandschaft sind ausgedehnte Weiden, Nadelwälder und mächtige, einzeln oder in Gruppen wachsende Fichten, die einst als Wetterschutz für Weidetiere gepflanzt wurden. Diese Winterwanderung verläuft zum grössten Teil auf Asphaltsträsschen, die oft schwarz geräumt sind. Von Le Creux-des-Biches ist es nicht weit zum kleinen Dorf Le Peupéquignot, das erste Einkehr- und Aufwärmgelegenheiten bietet. Ums Dorf herum erstrecken sich kunstvoll restaurierte Trockenmauern, und je nach Windrichtung hört man das Rauschen der Windturbinen vom nah gelegenen Hügel. Nun folgt der schönste Abschnitt der Wanderung querfeldein auf einem glitzernden Schneeteppich mit weiter Sicht über die verschneite Ebene. Fuchs und Hase verraten ihre Anwesenheit mit zahlreichen Spuren im Schnee. Im 14. Jahrhundert war die Region noch fast menschenleer. Um Neusiedler anzulocken, welche den Wald roden und das Land bewirtschaften sollten, erliess der damalige Fürstbischof einen Freibrief, der Einwanderern und ihren Nachkommen grosse Freiheiten gewährte und sie von Steuern befreite. So kam die Gegend zu ihrem Namen «Freiberge». Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert fanden hier viele Täuferfamilien eine Zuflucht. Bald taucht Le Noirmont auf, das überragt wird von der palastähnlichen Rehaklinik hoch über dem Ort. Von hier führt der Winterwanderweg wenig attraktiv nahe der Hauptstrasse und in langen Geraden weiter Richtung Les Emibois und Saignelégier. Unterwegs gibt es aber zwei Haltestellen, um die Wanderung abzukürzen.

    Information

    Erreichbar ist Le Creux-des-Biches mit dem Zug. Rückreise ab Saignelégier mit Zug oder Bus.

    Hôtel Auberge Du Peu-Péquignot, 032 953 14 37, www.aubergedupeupe.ch

    Tea-Room und Patisserie Au Pain d’Antan, Les Emibois, 032 951 14 47

    Restaurants und Hotels in Le Noirmont und Saignelégier

    Wanderung Nr. 1940

    Publiziert 2022 ‒ Präsentiert von Schweizer Wanderwege

    Sabine Joss

    Le Creux-des-Biches
    0:00
    0:00
    Le Peupéquignot
    0:30
    0:30
    restaurant
    accommodation
    Muriaux
    2:20
    0:30

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