• Die eindrücklichen Felsabbrüche der Wandfluh. Bild: Sabine Joss

    Die eindrücklichen Felsabbrüche der Wandfluh. Bild: Sabine Joss.

  • Die Hochebene des Grenchenbergs ist oft von Winden abgeblasen. Bild: Sabine Joss

    Die Hochebene des Grenchenbergs ist oft von Winden abgeblasen. Bild: Sabine Joss.

  • Der Grenchenberg ist ein Schneeschuhparadies. Bild: Sabine Joss

    Der Grenchenberg ist ein Schneeschuhparadies. Bild: Sabine Joss.

  • In der Ferne liegt der Obergrenchenberg. Bild: Sabine Joss

    In der Ferne liegt der Obergrenchenberg. Bild: Sabine Joss.

  • Auf der Wandfluh oben ist tiefster Winter, unten liegt das grüne Mittelland. Bild: Sabine Joss

    Auf der Wandfluh oben ist tiefster Winter, unten liegt das grüne Mittelland. Bild: Sabine Joss.

  • Starker Wind bläst den Schnee über eine Trockenmauer. Bild: Sabine Joss

    Starker Wind bläst den Schnee über eine Trockenmauer. Bild: Sabine Joss.

  • Spuren der Winde beim Untergrenchenberg. Bild: Sabine Joss

    Spuren der Winde beim Untergrenchenberg. Bild: Sabine Joss.

    Untergrenchenberg • SO

    Schneeschuhtour auf dem Grenchenberg

    Den früheren Bundesrat aus dem Kanton Solothurn zog es immer wieder auf die Hochebene des Grenchenbergs. Allerdings nur mit Wanderschuhen. Während seiner Amtszeit in den 1970er und 1980er Jahren waren Schneeschuhe noch nicht im Trend. Der Bus fährt vom meist grünen Grenchen hoch auf den winterlichen Grenchenberg. Die Strasse war um 1930 während einer kurzen Krise in der Uhrenindustrie ein Arbeitsbeschaffungsprojekt für deren Fachkräfte. Die Stadt Grenchen liess Strassen und den Flughafen bauen, um die Uhrmacher zu beschäftigen und um zu verhindern, dass sie in andere Teile der Welt abwanderten. Die Busendstation ist beim Restaurant und Bauernhof Untergrenchenberg. Der Schneeschuhtrail beginnt gleich hinter den Gebäuden und führt an der Jurasternwarte vorbei zum höchsten Punkt der Schneeschuhwanderung auf einer Anhöhe von 1382 Metern. Wenige Schritte weiter steht man am Rand der eindrücklichen Felswände der Wandflue mit spektakulärer Aussicht übers Mittelland zu den Gipfeln der Alpen. Der 50 Meter hohe Felsabbruch der Wandflue entstand durch einen Bergsturz, der neben den Bergstürzen von Flims und Goldau zu den grössten der Schweiz gehört. Als sich am Ende der Eiszeit der Rhonegletscher zurückzog und kein Eis mehr die Bergflanken stützte, donnerten Fels- und Gesteinsmassen bis zur Aare hinunter. Die Hochebene des Grenchenbergs ist oft von starken Jurawinden abgeblasen. Je nach Wetterverhältnissen ist nur eine dünne Schneedecke vorhanden. Bei P. 1278 führt eine Abkürzung direkt zum Untergrenchenberg zurück. Wenige Schritte nördlich davon befindet sich die Gedenkstätte für Willi Ritschard, der 1983 auf einer Wanderung auf seinem Grenchenberg verstarb.

    Information

    Erreichbar ist der Grenchenberg mit dem Bus vom Bahnhof Grenchen Süd.

    Restaurant Untergrenchenberg, 032 652 16 43, www.untergrenchenberg.ch
    Restaurant Obergrenchenberg,
    032 652 16 42, www.erlebnisgrenchenberg.ch

    Wanderung Nr. 1893

    Publiziert 2022 ‒ Präsentiert von Schweizer Wanderwege

    Sabine Joss

    Untergrenchenberg
    0:00
    0:00
    Pt. 1382
    0:30
    0:30
    Wandflue
    1:00
    0:30
    Obergrenchenberg
    1:10
    0:10
    restaurant
    accommodation
    Pt. 1278
    1:50
    0:40
    Pt. 1182
    2:15
    0:25
    Pt. 1238
    3:20
    1:05
    Untergrenchenberg
    3:29
    0:09

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