• Blick auf das Dorf Isenthal, mit dem schneebedeckten Risetenstock im Hintergrund.

    Blick auf das Dorf Isenthal, mit dem schneebedeckten Risetenstock im Hintergrund.. Vignetta: Pascal Bourquin

  • Bei Obere Furggelen zeigt sich der Urnersee zum ersten Mal.

    Bei Obere Furggelen zeigt sich der Urnersee zum ersten Mal.. Vignetta: Pascal Bourquin

  • Auf dem Gratweg sieht man die Urner Gipfel, vom Gitschen (links) bis zum Schlieren (rechts), mit Brunnistock und Urirotstock dazwischen.

    Auf dem Gratweg sieht man die Urner Gipfel, vom Gitschen (links) bis zum Schlieren (rechts), mit Brunnistock und Urirotstock dazwischen.. Vignetta: Pascal Bourquin

  • Der Weg ist als T2 klassifiziert und als weiss-rot-weisser Bergwanderweg markiert.

    Der Weg ist als T2 klassifiziert und als weiss-rot-weisser Bergwanderweg markiert.. Vignetta: Pascal Bourquin

  • Im Norden erkennt man Brunnen, Schwyz und die Spitzen der beiden Mythen.

    Im Norden erkennt man Brunnen, Schwyz und die Spitzen der beiden Mythen.. Vignetta: Pascal Bourquin

  • Grandioser Blick auf den Urnersee beim Abstieg.

    Grandioser Blick auf den Urnersee beim Abstieg.. Vignetta: Pascal Bourquin

    Isenthal, Dorf • UR

    Rundwanderung ab Isenthal hoch über dem Urnersee

    Isenthal, ein kleines Urner Bergdorf mit rund 500 Einwohnerinnen und Einwohnern, liegt auf 771 M. ü. M. eingebettet in eine eindrucksvolle Berglandschaft. Von hier aus führt diese abwechslungsreiche Rundwanderung auf den Scheidegg-Grat, eine markante Felskette mit grossartigen Ausblicken auf den Urnersee und die umliegenden Gipfel. Zu Beginn folgt die Route westwärts der Strasse. Doch schon bald zweigt der Bergwanderweg rechts ab und gewinnt an Höhe. Nach einem zunächst sanften Anstieg wird das Gelände steiler. Der Blick schweift dabei immer wieder zur Bergkette an der Kantonsgrenze zwischen Uri und Nidwalden mit Gipfeln wie dem Chaiserstuel und dem Hoh Brisen. Nach etwas mehr als einer Stunde erreicht man die Geländeterrasse Oberre Furggelen. Von hier eröffnet sich erstmals der Blick auf den Urnersee. Anschliessend führt der Weg weiter bergauf durch dichten Nadelwald. Der zunehmend steinige Pfad folgt schliesslich dem Scheidegg-Grat und schlängelt sich zwischen zahlreichen Föhren hindurch, die dem Abschnitt einen beinahe mediterranen Charakter verleihen. Rund zwei Stunden nach dem Start in Isenthal ist der höchste Punkt der Wanderung auf 1413 Metern erreicht. Durch die Bäume hindurch zeigen sich im Süden Gipfel wie der Brunnistock, der Urirotstock und der Schlieren. Im zweiten Teil der Wanderung folgt die Route dem Grat ostwärts. Dabei eröffnen sich immer neue Perspektiven auf den Urnersee, den südlichsten Arm des Vierwaldstättersees. In der Ferne ist die Kantonshauptstadt Altdorf zu erkennen. Ab Oberbärchi führt der Weg zurück ins Tal. Der Weg ist durchgehend gut signalisiert und weist keine ausgesetzten oder absturzgefährdeten Stellen auf. Die Wanderung verlangt aufgrund der Länge und der Höhenmeter dennoch eine gute Grundkondition. Da auf den Höhenzügen keine Wasserstellen vorhanden sind, empfiehlt es sich, ausreichend Wasser mitzunehmen.

    Informazione

    Hotel Urirotstock, 041 878 11 52, urirotstock.ch

    Dorfladen, 041 878 14 22, dorfladen-isenthal.ch

    Tourismusbüro, 079 627 88 75, isenthal.ch/tourismus

    Escursione Nr. 2291

    Pubblicato 2026 ‒ Presentato da Sentieri Svizzeri

    Pascal Bourquin

    Percorso dell'escursione

    Isenthal, Dorf
    0:00
    0:00
    Obere Furggelen
    1:20
    1:20
    Scheidegg
    1:55
    0:35
    Oberbärchi
    2:40
    0:45
    Isenthal, Dorf
    3:30
    0:50
    Dettagli sulla superficie del percorso e sulla categoria sul profilo altimetrico

    Proposte escursionistiche

    Winterfreuden über dem Urnertal Nr. 1951
    Brüsti • UR

    Winterfreuden über dem Urnertal

    Langsam gewinnt die Seilbahn an Höhe. Die Fichten und Tannen sind behangen mit einer dicken Schnee- und Raureifschicht. Kurz vor der Bergstation ändert sich das Bild, das Weiss ist von den Tannästen verschwunden: der Übergang markiert die Grenze zwischen Nebel und Sonnenschein. Glücksgefühle kommen auf. Wenn zudem ein zuckerweicher Pulverschnee liegt, macht es auch den Kindern Freude, mit den Schneeschuhen eine frische Spur in die Landschaft zu ziehen. Der Trail ist eher kurz und sehr abwechslungsreich, und er kann an mehreren Orten abgekürzt werden. Deshalb eignet er sich gut für Schneeschuh-Neulinge, Familien und Kinder. Auf dem mit pinkfarbenen Stangen und Wegweisern gut markiertem Trail geht es in grossen Bogen hoch zur Alp Catrina und weiter dem Gratrücken entlang Richtung Chräienhöreli. Die Feuerstelle, welche im Sommer sicher rege benutzt wird, liegt unter tiefem Schnee vergraben. Abrupt biegt der Pfad rechts ab und es geht den Nordhang hinunter, der am frühen Morgen noch tief im Schatten liegt. Zwischen kleinen Tännchen hindurch schlängelt sich der Weg zur grossen Ebene des Grosstals. Leises Glockengebimmel aus den verstreuten Ställen verrät, dass hier während des ganzen Jahres Schafe, Ziegen oder Kühe zuhause sind. Weiter hinten steigen Skitourengeher Richtung Surenenpass und Eggenmandli auf. Andächtig ruhig und friedlich ist es hier oben und von den kleinen und grossen Wirren dieser Welt ist nichts zu spüren. Nach einer Schlaufe geht es wieder den Hang hoch und zurück via Alp Catrina zur Bergstation der Seilbahn.
    Von der Klewenalp NW ins Grosstal UR Nr. 1498
    Klewenalp — Gitschenen • NW

    Von der Klewenalp NW ins Grosstal UR

    Bei der Bergstation auf der Klewenalp lohnt sich noch ein Blick zurück auf den Vierwaldstättersee, hinüber zur Rigi oder weiter ostwärts zu den Mythen, bevor man in die andere Richtung loswandert. Bald hat man die Ferienhäuser auf der Klewenalp hinter sich gelassen und folgt einem Alpsträsschen durch abwechslungsreiche Alplandschaft. Nach Tannibüel wird der Wanderweg zum kleinen Pfad, der dem Sessellift in Sommerpause entlang hoch zur Chälenegg führt. Der schon von weitem auffällige Schinberg wirkt von nahem noch eindrücklicher und schroffer. Über kurze Geröllfelder steigt man weiter hoch zum Hinter Jochli, dem höchsten Punkt der Wanderung. Dieser Übergang ist beliebt für eine Pause, denn von hier aus hat man eine lohnende Aussicht, etwa zum Pilatus im Westen oder zum leuchtend weissen Blüemlisalpfirn über dem Grosstal. Auf dem Abstieg wandert man den mit Felsbändern durchsetzten Hängen des Schwalmis entlang. Dies ist eines der weltweit wenigen Gebiete, in denen die seltene Nidwaldner Haarschnecke lebt. Wegen der steigenden Temperaturen als Folge des Klimawandels versucht die kälteliebende Schnecke immer höher zu steigen, doch weil hier die Berge nicht sehr hoch sind, wird sie den steigenden Temperaturen bald nicht mehr ausweichen können. Bei den «Seelenen» blinken mehrere, in die hügelige Weidelandschaft eingebettete Seen in der Sonne. Im wenig tiefen Wasser spiegeln sich Urirotstock, Brunnistock und Blackenstock. Der Wanderweg führt an den Alpen Ober und Unter Bolgen vorbei immer tiefer hinunter nach Gitschenen. Dabei merkt man selber, wie es immer wärmer wird, je weiter man absteigt. In der Nähe der Seilbahnstation kann man gleich zwischen zwei gemütlichen Gasthäusern auswählen, wo man sich vor der Heimreise noch die Zeit vertreiben kann.
    Auf Suworows Spuren über den Chinzig UR Nr. 1499
    Gitschen — Biel • UR

    Auf Suworows Spuren über den Chinzig UR

    Fast unmenschliche Anstrengungen muss es General Suworow und seine 21 000 Mannen gekostet haben, als sie Ende September 1799 über den Gotthardpass nach Altdorf und weiter über den Chinzigpass ins Muotatal zogen. Heute ist die Wanderung über den Chinzig deutlich angenehmer – mit bequemen Wanderschuhen, Sonne im Nacken und auf gut markierten Bergwanderwegen. Obendrein helfen zwei Seilbahnen, die Höhenmeter auf moderaten Werten zu halten. Nach einer kurvenreichen Fahrt mit dem Postauto (Reservation obligatorisch) von Sisikon nach Riemenstalden Chäppeliberg geht es weiter mit der Luftseilbahn nach Gitschen. Mit nur vier Plätzen kann die Bahn bei Grossandrang etwas Geduld abverlangen. Ab hier wird gewandert: Zuerst gemächlich Richtung Lidernenhütte SAC, dann ansteigend vorbei am Ober Hüttli zum Mälchbödeli und auf Alpweiden zum Chli Tisch. Dort tut sich ein schöner Tiefblick zum Spilauer See auf. Kurz vor dem Gipfel des Rossstock zweigt der Weg links ab und führt über eine kurze, kettengesicherte Steilstufe nach unten und weiter über ein Geröllfeld zur Rossstocklücke. Der nun weiss-blau-weiss markierte Weg führt durch ein gut begehbares Couloir zur Südostflanke des Rossstocks. Diese Schlüssselstelle ist jedoch gut machbar und für trittsichere Kinder eine grosse Freude. Über Weiden wird bald der Chinzig erreicht, der heute mit Schutzhütte und einer kleinen Kapelle ausgerüstet ist. Jeweils am 15. August wird hier ein Berggottesdienst gefeiert. Auf Suworows Spuren geht es auf einem breiten Wanderweg hinunter nach Biel, wo im Berggasthaus die Wartezeit auf die Seilbahn angenehm verkürzt werden kann. Zum Glück sind diese «guten alten Zeiten» vorbei!
    Weg der Schweiz Nr. 0596
    Stn. Tellsplatte — Brunnen Schiffsstation • UR

    Weg der Schweiz

    1991 feierte die Schweiz ihr 700‑jähriges Bestehen. Zu dieser 700‑Jahr‑Feier der Schweiz wurde rund um den Urnersee, den südlichsten und romantischsten Teil des Vierwaldstättersees, ein abwechslungsreicher Wanderweg angelegt. Der Weg der Schweiz beginnt auf der Rütliwiese, der Wiege der Schweiz, wo 1291 Vertreter der Stände Uri, Schwyz und Unterwalden mit Eid bezeugten, für einander einzustehen und sich von nun an gemeinsam dem Feind zu stellen. Dieser geschichtsträchtige Weg der Schweiz führt über Seelisberg, Bauen, Isleten‑Isenthal, Seedorf, Flüelen, Tellsplatte, Sisikon und Morschach nach Brunnen. Der Wanderweg ist gut ausgebaut und beschildert – die grünen Wanderland‑Wegweiser mit der Nummer 99 führen einen sicher ans Ziel. 35 Kilometer lang ist der Weg der Schweiz, jeder Kanton hat einen Weganteil, der sich nach der damaligen Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner richtet, sodass jedem Schweizer, jeder Schweizerin rund 5 Millimeter gehören. Marmorsteine mit den Kantonswappen und den Jahrzahlen des Eintritts in die Schweizerische Eidgenossenschaft markieren die Wegstrecken. Der Wanderweg ist ideal mit Schiff, Bergbahn, Bahn und Bus erschlossen und ermöglicht es, den Weg in beliebig lange Abschnitte einzuteilen.

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    Tag

    Uri Svizzera centrale Escursione in montagna Estate Escursione in vetta Escursione sul crinale Escursione circolare Media T2

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